Freitag, 17. April 2015

Art Journaling mit Lawn Fawn: Kuretake Gansai Tambi vs. Schmincke Horadam

Kürzlich ist mir aufgefallen, dass ich euch diese Doppelseite aus meinem Aquarelljournal noch gar nicht gezeigt habe.
Recently I realised that I haven't yet shown you this spread from my watercolor journal.


Ich hatte sie angelegt, um das Malverhalten von klassischen Aquarellfarben - in meinem Fall Horadam-Farben von Schmincke - mit dem der derzeit so beliebten Kuretake Gansai Tambai zu vergleichen.
I made it to compare the behaviour of traditional watercolors - here: Horadam Aquarell by Schmincke - to that of the currently popular Kuretake Gansai Tambi.

Schmincke Horadam Aquarell

Mit den Kuretake-Farben (unten) bin ich auf dem Papier in meinem Aquarell-Journal besser zurechtgekommen. Sie ließen sich besser verteilen und drangen nicht so schnell in das Papier ein, sodass die Übergänge viel weicher wurden. Die Horadam-Farben (oben) waren da viel zickiger. Sie sind zwar um einiges brillanter und ergiebiger, aber ich musste ziemlich schnell arbeiten, um weiche Übergänge hinzukriegen. Mir ist etwas später allerdings in einem anderen Zusammenhang aufgefallen, dass das nicht unbedingt etwas über die Qualität der Farben aussagen muss. Auch die Papierqualität spielt hierbei eine große Rolle und die scheint bei meinem Aquarellskizzenbuch leider nicht ganz so gut zu sein. Eines lässt sich daraus allerdings schließen: Auf günstigen Papieren lässt sich mit den Kuretake recht gut arbeiten.
The Kuretake (below) worked really fine with the paper of my watercolor journal. They spreaded out much easier and didn't soak into the paper too fast so that I ended up with wonderfully soft transitions. The Horadam colors (above) were much more touchy. They are richer and more brilliant than the Kuretake but I had to work real fast to obtain the soft transitions I was aiming at. Shortly after having made this comparison and in a different context, however, I've come to realize that this does not necessarily reveal something about the quality of the color I painted with. The kind of paper you work with also plays an important role in this context and this, I'm afraid, is not too good in my watercolor journal. One thing, however, can be drawn from this test: The Kuretake do work quite fine on cheaper paper.

Kuretake Gansai Tambi

Auf der Aufnahme unten kann man noch einmal ganz gut die weichen Übergänge, aber auch das etwas blassere Erscheinungsbild der Kuretake-Farben (links) und das streifigere, aber zugleich farbbrillantere Ergebnis mit den Horadam-Farben (rechts) erkennen. Dass das Schloss rechts etwas verzerrt wirkt, liegt übrigens an der schlechten Fotografie. ;o)
The image below gives a good example for the soft transtions but also more subdued color impression obtained by the Kuretake (left) and the streakier but also more brilliant result I got from the Horadam paints (right). By the way, please don't mind the somewhat distorted castle on the right, this is due to the photography only.

Kuretake Gansai Tambi (links/left) Schmincke Horadam (recht/right)

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Stempel: Lawn Fawn "Critters Ever After"
Stempelkissen: Archival "Jet Black"
Farben: Schmincke Horadam Aquarell, Kuretake Gansai Tambi
Album: ATM Aquarell-Skizzenbuch
Sonstiges: Copic Multiliner

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